Vorheriger Vorschlag

Wie kann der Auftrag zur Vermittlung von Medienkompetenz an die Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich gestärkt werden?

Meinen Sie, dass erzieherischer Kinder- und Jugendschutz sowie Kinder- und Jugendmedienschutz eine Herausforderung für die Schutzkonzepte von Einrichtungen ist?

Einrichtungen könnten zum Beispiel Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kinder- und Jugendzentren, Offene Türen ider Kinder- und Jugendheime sein.
Wir freuen uns über kurze Kommentierungen ihrer Einschätzung.

Kommentare

Ihre Antwort: 
Unentschieden

Dies kann nicht nur in den Einrichtungen Thema sein. Viele Eltern haben selbst kein Verständnis und keine Kompetenz in Bezug auf die neuen Medien. Können daher auch nicht einschätzen, was ist "gefährlich". Allein die Altersangabe auf den Produkte reicht ebenfalls nicht aus. Leider erreicht man viele Eltern nur mit klar sanktionsfähigen Verboten.

Ihre Antwort: 
Ja

Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind heute sowohl digital als auch analog. So wird das Medienhandeln (Mediennutzung und -gestaltung) junger Menschen relevant für die KJH ganz allgemein. Diesem Umstand muss Rechnung getragen werden durch konkrete Konzepte zum Umgang mit damit verbundenen Herausforderungen. Dies stellt keine Priveligierung eines bestimmten Themenbereiches oder Fachansatzes dar, sondern ergibt sich aus einem grundlegenden Wandel der Gesellschaft, der Digitalisierung.

Ihre Antwort: 
Ja

Ich kann mich DKHW nur anschließen!

Ihre Antwort: 
Ja

Als Musiklehrerin sehe ich klar und deutlich in der Streicherklasse eine negative Veränderung in der Lernkompetenz der Kinder der ersten Klasse. Die Kinder sind immer weniger in der Lage Anweisungen überhaupt zu verstehen. Kulturtechniken wie Rechnen und Schreiben nehmen immer mehr ab. Kinder sollten nach bewährten pädagogischen Grundsätzen mit der guten alten Tafel lernen und Musikunterricht bekommen statt Medienkompetenz bereits im Kindergarten! PC kann man man auch später noch lernen!

Ihre Antwort: 
Ja

Der Umgang mit der rasanten Digitalisierung auch der privaten Lebensbereiche wird zu oft nur aus medienpädagogischer Sicht gesehen. Was Kinder zum aufwachsen brauchen ist unabhängig von der technischen Entwicklung evolutionär bedingt. Mir fehlt DRINGLICH der Fokus auf entwicklungspsychologische und lerntheoretische Themen! Es braucht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen entwicklungspsychologischen Aspekten und der Medienpädagogik sowie eine Stärkung von Familienbildungsangeboten.

Ihre Antwort: 
Ja

Der Umgang mit den Medien war schon immer eine Herausforderung für den Kinder- und Jugendschutz und ist durch die sich rasant entwickelnden ("Neuen")Medien umso notwendiger.
Meiner Meinung nach geht es vor allem darum Kinder vor gefährdenden Einflüssen zu schützen (durch gesetzliche Mindestaltervorgaben) und Eltern mit eindeutigen Handlungsempfehlungen über die gefährdenden Einflüsse zu informieren. Jugendliche sollten zu einem kritischen, verantwortungsvollen Umgang mit Medien geführt werden.

Ihre Antwort: 
Ja

Selbstverständlich! Auch Fachkräfte müssen weitergebildet, Einrichtungen ausgestattet werden. Ich verstehe nicht, warum Medienpädagogik kein Schulfach ist? Digitaler Wandel, Big Data und wir diskutieren darüber,wann Schulen ausgestattet werden? Medien, messenger Dienste, etc. sind nicht nur schlecht. Vor- und Nachteile gilt es aufzuzeigen und Ki/Ju mit einer bejahenden Haltung zu begegnen. Das ist aber ein Prozess, der Geld und Entscheidungen kostet, die man sich trauen muss!

Ihre Antwort: 
Ja

Der Einbezug Aller (Eltern, Mitarbeiter/innen, Kinder) sollte gefördert und ausgebaute Methoden verwendet werden. Es reicht z.B. nicht aus, dass Schule Tablets an Familien rauszugeben und diese damit allein stehen zu lassen. Die Schüler sollten zusätzlich damit eine Verbindung herstellen können (Hausaufgaben darüber erledigen, Klassenarbeiten vorbereiten können). Die Bereitschaft und Angebote müssen von und für allen Seiten angeboten werden und angenommen werden.

Ihre Antwort: 
Unentschieden

JA, der Kinder- und Jugendmedienschutz muss in den Schutzkonzepten Berücksichtigung finden, ABER genauso muss Medienpädagogik auch in den pädagogischen Konzepten von Einrichtung berücksichtigt werden. Den verantwortungsbewussten Umgang mit Medien gilt es, vor allem auch pädagogisch zu vermitteln.

Ihre Antwort: 
Ja

Unbedingt muss der schutzorientierte Umgang mit Medien sich in Schutzkonzepten wiederfinden. Allerdings erscheint mir ein medienpädagogisches Konzept insofern sinnvoller, dass Kinder und Jugendliche damit umgehen lernen müssen. Dies ist aber weniger paternalistisch gemeint, sondern vielmehr im Sinne eines Sexualkonzeptes, welches die Idee hat, der Klientel eine Idee von gelingender Sexualität zu vermitteln, anstatt zu verhüten. Insofern seh ich auch dort den Auftrag bei gelingenderer Teilnahme

Ihre Antwort: 
Ja

Ja, da es in der sich schnell verändernden, digitalen Welt schwer ist, jederzeit auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Zudem ist es herausfordernd, Kinder davor zu schützen und zu einem verantwortungsvollen Umgang zu befähigen.

Ihre Antwort: 
Ja

Ja, Digitalisierung ist ein sich schnell verändernder, gesamtgesellschaftlicher Prozess, der viele Möglichkeiten bietet, Wissen erfordert und auch eine große (auch finanzielle) Herausforderung darstellt – auch im Bereich der Jugendhilfe und bezogen auf Schutzkonzepte.

Ihre Antwort: 
Ja

Bislang versuchten Eltern/Fachkräfte, den Risiken im Netz v.a. durch Einschränkungen der Mediennutzung zu begegnen. Je kritischer die Erwachsenen der Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen gegenüberstehen, umso schwerer wird es für diese, ihren Bezugspersonen von digitalen Grenzverletzungen zu berichten. Im Zeitalter digitaler Vernetzung taugen zudem räumliche Trennungen nur noch bedingt zum Schutz.